Tablet, PC, Handy & Co.
Ihr Kind oder Jugendlicher sitzt hauptsächlich vor dem PC? Wenig Lust ins Freie zu gehen? Die sozialen Kontakte zu Freunden und Freundinnen sind nur noch virtuell? Die Motivation für Schulisches ist gering? Oder Sie haben das Gefühl, dass ein bisschen mehr Selbstbewusstsein Schuld daran ist weniger „draußen in der echten Welt“ zu sein?
In den Medien hört man News über überfüllte Kinder-/Jugendpsychiatrien, überlastete PsychotherapeutInnen und Beratungsstellen. Aber braucht Ihr Kind/Jugendlicher schon Therapie oder können Sie als Elternteil, Großelternteil und Verwandter noch etwas bewirken? Hier kann psychosoziale Beratung eine wichtige Stütze sein, alle Ihre restlichen Kräfte zu sammeln. Probleme schaffen oftmals einen Tunnelblick – wir sehen die Möglichkeiten um uns herum nicht mehr:
6 Tipps für ein gemeinsames STARKBLEIBEN und gegen den Tunnelblick
- Eigene Medienzeit reflektieren – liegt mein Handy/Tablet immer neben mir und wann habe ich selbst „medienfrei“? Was liebe ich selbst beim Scrollen, Streamen, … wo erlebe ich selbst, dass die Zeit verfliegt? Wozu nutze ich meine Medienzeit? Zum Abschalten, Runterkommen vom Alltag, Vergessen von Problemen, … fragen Sie Ihr Kind zum WOZU! Oftmals sind „Freundetreffen“, gemeinsames Spielen, … im Vordergrund!
- Machen Sie sich schlau, was Ihr Kind/Jugendlicher im Moment spielt. Wo im Netz er/sie sich gerade die Zeit vertreibt. Mitspielen ist meist rein motorisch schwierig (Bedienen der Tastatur, …), aber lassen Sie sich erzählen, schauen Sie zu und reden Sie danach was Sie bemerkt haben, was Sie erstaunt hat, welche Fähigkeiten sichtbar wurden, …
- Gemeinsam über unsere Zeit/Tag reden – Ängste, Ungeduld und Ärger ansprechen. Aber auch tägliche Kleinigkeiten, die Sie und Ihrem Kind/Jugendlichen gut getan haben, die gelungen oder worauf sie stolz sind zum Beispiel am Abend ganz bewusst resümieren. Lassen Sie schwierige Themen in dieser Zeit mal beiseite. Meist nehmen diese Themen tagsüber genügend Raum ein!
- Freundetreffen gezielt gemeinsam organisieren – Vereinsleben „wiederbeleben“, … gerade für Kinder und Jugendliche sind Gleichaltrige wichtig. Überlegen sie gemeinsam wie Freizeit mit anderen an der frischen Luft verbracht werden kann, was früher Spaß gemacht hat, suchen Sie sich einen Sportverein oder nehmen Sie das Angebot wieder in Anspruch. Sie selbst sind hier Vorbild!
- Visionen für die Zukunft – Planen Sie gemeinsam das nächste Wochenende, die nächste Pause außerhalb des Alltaghamsterrads, in dem Sie Urlaubsfotos der letzten Jahre anschauen, Ausflüge planen, Essen bestellen oder einfach etwas machen, das Ihnen als Familie schon früher gutgetan hat. Kreativität ist gefragt!
- Neue Motivation für die Schule schaffen – Was macht Spaß/Leichtigkeit in der Schule? Worauf freue ich mich diese Woche? Welche Tage sind anstrengend und wie kann man sie für „leichter erträglich“ machen? Es gibt in diesem Schuljahr nur eine Schularbeit pro Fach. Wie viele hat man dann noch vor sich?

Beim Was-ist-los-Coaching kommen Sie und Ihr Kind/Jugendlicher zu mir. Manchmal erlebt man schon nach der ersten Beratungseinheit zarte Veränderungen. Sie können selbst wieder gestärkt in den Alltag gehen. Kinder und Jugendliche sehen mit anderen Augen was sie im letzten Jahr alles geschafft haben. Welche Kräfte in ihnen stecken und lernen zu sagen, was sie von uns Erwachsenen brauchen um stark zu bleiben.


